INNOVATING TOGETHER Geschichten aus der Freudenberg-Welt
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Werte

1. FC Köln und „Wir zusammen“ begrüßen Angela Merkel und Freudenberg


Als der 1. FC Köln am 4. April Eintracht Frankfurt im RheinEnergieSTADION empfing, war das kein ganz normales Fußballspiel. Denn die Bundesligapartie stand im Zeichen der Integration von Geflüchteten. Der Verein und die Flüchtlingshilfsinitiative der deutschen Wirtschaft Wir zusammen luden Geflüchtete und Mitarbeiter von „Wir zusammen“-Partnerunternehmen aus ganz Deutschland ein. Zudem war Bundeskanzlerin und Fußball-Fan Angela Merkel mit von der Partie.

Sieben der rund 200 Ehrengäste reisten aus Weinheim an: Assadullah Rassuli, Mohamad Ayham Bargouth, Abdul Rahaman Skaf und Adnan Abdullah waren zum ersten Mal in ihrem Leben in einem Fußballstadion und begeistert von der Stimmung. „Wahnsinn, das ist etwas ganz anderes als ein Spiel im Fernsehen anzuschauen“, sagt Bargout, der die Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Weinheim besucht. Der 17-jährige will Polizist werden und trainiert aus diesem Grund aktuell für sein Sportabzeichen. Mitgerissen springt er von seinem Platz auf, als der Kölner Spieler Milos Jojic in der 53. Minute das erste Tor der Partie schießt.

Auch Rassuli freut sich, jubelt jedoch nur im Sitzen mit. Bei einem Anschlag in seiner Heimat Afghanistan haben ihn Bombensplitter getroffen, seither hat der 25-jährige Verletzungen am Bein und am Oberkörper. Eine Beinschiene verbessert seine Situation, dennoch fällt ihm das Laufen schwer. „Ich möchte Orthopädie-Mechaniker werden und damit anderen Menschen helfen, die körperliche Probleme haben“, erklärt Rassuli. Ditmar Flothmann nickt zustimmend. Er ist einer der drei Begleiter und ehemaliger Geschäftsführer der Freudenberg Service.

Seit dem Jahr 2000 unterstützt Flothmann junge Menschen beim Berufseinstieg, seit Oktober 2015 auch verstärkt solche mit Migrationshintergrund. „Unser Ziel ist es, Geflüchteten den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen ? ob als Auszubildende, Fach- oder Hilfsarbeiter ist erstmal zweitrangig“, erläutert er. „Wichtig ist, dass jeder einen Job findet, der zu ihm passt ? denn der Weg in den Arbeitsmarkt fördert die Integration. Und was ich persönlich besonders wichtig finde: Ein erfüllender Beruf verschafft Selbstbewusstsein und ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben.“ Auch Abdullah aus Togo hat er bei der Jobsuche unterstützt. Der 33-jährige ist jetzt in Viernheim bei der Firma Oberflächentechnik Tonko, einem Zulieferbetrieb von Freudenberg, tätig. Dieser nickt und bestätigt: „Mir macht die Arbeit Spaß und ich verdiene mein eigenes Geld ? ein Volltreffer.“

Leider fallen im Spiel gegen Frankfurt keine weiteren Tore und es bleibt bei dem 1:0. Dennoch: ein verdienter Sieg für den Gastgeber 1. FC Köln und ein aufregender Abend für die vier jungen Geflüchteten.

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